10. Juli 2026
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Schlau, schlauer, super schlau

Liebe/r healing formula User.in,

angesichts zunehmender Phänomene von Formen der Intelligenz macht sich bei mir ein Trauma bemerkbar:
»Du weißt nicht genug.« Schon in der Schule hat sich das gezeigt. Ich wusste nie genug – es hat schließlich
irgendwie gereicht, also ausreichend ...

Und heute weiß eine Instanz einfach alles – und meistens auch noch besser. Als gelehriger Zen-Mensch habe ich den Trost des »Nicht-Wissens«. Deshalb wurde in richtig guten Zen-Schulen bekanntlich nicht der Schlaueste der Nachfolger des Meisters, sondern der Küchenjunge. Diese natürliche Schlichtheit ist sicherlich eine der wichtigsten Erfahrungen der Meditation. Vielleicht kennst du das?!

Allerdings wäre es nicht fair uns selbst gegenüber, sich damit aus dem Diskurs zur Bedeutung unserer eigenen »Intelligenz« abzuschirmen. Und davon gibt es reichlich. Mein Super-Schlaumeier hat diese alle gefunden: Genetische, zelluläre, instinktive, emotionale, kognitive, soziale, kollektive, künstliche, ökologische, kosmische Intelligenz.

Bildlich gesprochen sind wir damit wie Forscher in einem Dschungel, umzingelt von ›wilden Intelligenzen‹. Um hier zu überleben, braucht es etwas ganz Großes, Bedeutendes.
Das ist es: Die ›Spirituelle Intelligenz‹. Natürlich ist das zunächst nur ein Begriff in einer intellektuellen Sprache. So wie wir häufig über Kunst sprechen und dabei gar nicht erkennen, dass die Grundidee von Kunst eine Art Erleuchtung ist, die uns ganz bewusst über die Banalität des Erklärens hinausführen soll.

Die Grundidee von ›Spiritueller Intelligenz‹ ist also die Überwindung der Komplexität in die Einfachheit des Seins. Dafür meditieren wir. Und erst dadurch werden wir zum Vermittler zwischen der Hyper-Komplexität unseres Alltags und dem - Nichts.

Mein Trauma wäre zumindest damit geheilt.
Also, Willkommen im Spirituellen Dschungel-Camp.

Gassho
Paul


Jeden Mittwoch ‚Zen und Yoga Update‘, 18:15 Uhr bis 19:30 Uhr (Ausklang bis 19.45 Uhr) auf Zoom >>>


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