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8. Mai 2026
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Garten Eden
Liebe/r healing formula User.in,
heute geht es ums Träumen. Nein, nicht um die gängigen Albträume, mit denen uns die täglichen Nachrichten-Tsunamis triggern. Es geht um schöne Träume. Seltsamerweise werden die kulturell diskriminiert. Mit dem gängigen Satz »Träum weiter!« werden unsere schönsten Träume oft einfach abgewürgt.
»Wach auf!« ist bekanntlich auch in der Meditation eine der zentralen Forderungen. Ziel ist das Ende der Illusion. Ich aber sage euch, ohne schöne Träume wird das Leben zum Horror. Es verliert seinen ganzen Charme, seine Kreativität, seine Wunder. Die uralte Idee vom Garten Eden, dem Paradies, wird erst durch das Weiter-Träumen lebendig. Ansonsten bleibt sie eine melancholisch-schöne Erinnerung an etwas für immer Vergangenes. Wenn wir jedoch die Idee vom Garten Eden aktiv lebendig halten, erzeugen wir damit einen ewigen Regenbogen vom Alten zum Neuen. Und genau dafür brauchen wir die Fähigkeit zum Träumen: die Fähigkeit, das Unmögliche für möglich zu halten.
Für die Meditationspraxis bedeutet das: Träume doch einfach mal wieder. Das Nichts ist extrem langweilig. Eine Regenbogen-Meditation bringt uns dagegen in den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen – vom verlorenen Garten Eden bis zu einer schönen, neuen Welt. Dabei ist es nicht einmal notwendig, sich den zukünftigen Garten Eden konkret auszumalen. Es reicht, ihn für möglich zu halten. Das ist dann wie das Mantra ›Om So Ham‹, Ich bin das Universum.
Wenn du es lieber psychologisch haben möchtest: Es ist die Fähigkeit zum positiven Denken. Daraus sind alle genialen Ideen unserer Geschichte entstanden. Und da ist noch mehr drin.
Gassho Paul
Jeden Mittwoch ‚Zen und Yoga Update‘, 18:15 Uhr bis 19:30 Uhr (Ausklang bis 19.45 Uhr) auf Zoom >>>
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