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10. April 2026
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bewusst-sein
Liebe/r healing formula User.in,
was ist dir am liebsten? Sich mühsam, durch das Leben zu kämpfen – oder das Leben frei und bewusst zu erfahren? Lasse dir einen Moment Zeit, diese beiden Optionen zu betrachten. In nahezu allen spirituellen Traditionen geht es um das „Aufwachen“. Die Hardcore-Version davon nennen wir Erleuchtung.
Beide Optionen unterstellen uns einen zuvor nicht zufriedenstellenden Zustand. Das ist, freundlich gesagt, nicht fair. Denn jeder von uns wird ja in diese Welt hineingeschickt mit einem ziemlich straffen Programm: 100% genetisch vorgeprägt, Umstände, die wir uns nicht aussuchen, Zeiten, auf die wir keinen Einfluss haben, und dann, im weiteren Verlauf, eine endlose Abfolge von Zufällen ...
Was also sollten wir tun? Entweder wir nehmen die Vorgaben unseres Schicksals an, als unsere persönliche Herausforderung, es irgendwie zu managen ... Oder wir wachen auf, um „ganz einfach“ in einer zeitlosen Welt zu sein?
Leider ist es nicht ganz so simpel, wie unser ‚Entweder-Oder-Denken‘ (oder mancher Guru) es sich gerne wünscht. In Wirklichkeit ist es nämlich ‚Sowohl-Als-auch‘. Es ist jung und alt, attraktiv und hässlich, gestern und morgen – alles in einem.
Die Schnittstelle dafür ist unser Bewusstsein. Wenn unser Bewusstsein nicht gut trainiert ist, leben wir weitgehend animalisch. Auch wenn wir versuchen, das geschickt zu tarnen, durch das, was wir Fortschritt und Kultur nennen.
Unser Bewusstsein ist allerdings sehr wohl in der Lage, diese vermeintlichen Beschränkungen zu überwinden. Das nennt sich „Bewusstseinserweiterung“. Klingt leider ziemlich bürokratisch. In Wirklichkeit geht es um die zentrale Frage aller spirituellen Traditionen. Im Buddhismus ist es die Erleuchtung, im Hinduismus die Wiedergeburt, bei den Christen die Wiederauferstehung und bei den Schamanen die vollständige Naturverbundenheit. Das ist alles nichts Neues.
Neu ist die Idee, ‚bewusst‘ und ‚sein‘ zu verbinden. - Das ‚Sein‘ steht für die radikale Akzeptanz dessen, was Alltag ist. - Das ‚Bewusst‘ ist die radikale Öffnung für das, was Alles ist.
Auf diese Weise werden wir fähig, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen, nämlich unsere animalischen Begrenzungen mit der Grenzenlosigkeit des Seins zu verbinden ...
Dass dafür nicht Psychedelisches sondern Meditation der ideale Mittler ist, muss ich nicht besonders erwähnen, oder?
Gassho Paul
Jeden Mittwoch ‚Zen und Yoga Update‘, 18:15 Uhr bis 19:30 Uhr (Ausklang bis 19.45 Uhr) auf Zoom >>>
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