13. Februar 2026
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Neid

Liebe/r healing formula User.in,

tatsächlich beneide ich Menschen, die es schaffen, im Frühjahr aufzuräumen. Diese Jahreszeit ist bekanntlich sehr beliebt zum Aufräumen. Altes, Überflüssiges soll Platz machen für etwas zeitgemäßes Neues. Das kann auch ‚Nichts‘ sein. Und darum geht es. Meditation ist nämlich das Mittel der Wahl, um in unserem Inneren aufzuräumen. Da schleppen wir bekanntlich unendlich viele, überflüssige Dateien (Gedanken) und Milliarden von Bildern (Gefühle) mit uns herum. Aber wie wird man die los? Wir können sie nicht einfach löschen. Im Gegenteil, je mehr wir das versuchen, desto stärker werden sie.

Also, was ist zu tun? Nehmen wir das praktische Beispiel von oben, wo ich als Neidhammel auf die „Aufräumer“ schaue. Wie werde ich meinen Neid los?

Nun, ich kann ihn nicht weg-denken; aber ich kann ihn durch-denken. Und das meint, ich kann hinter die Kulissen meiner Gedanken und Gefühle schauen. Da finde ich dann die Treiber für ungesunde Gedanken, Glaubenssätze, Wünsche und Befürchtungen.

Hinter „meinem“ Neid entdecke ich dabei:
1. Meine Faulheit, die fehlende Motivation. Warum eigentlich?
2. Meine Bewertungen: Die Aufräumer sind gut – ich bin nicht gut genug.
3. Meine Ängste: Wenn ich aufräume, was verliere ich dadurch, endgültig, für immer?
4. Meine Missgunst: Die Aufräumer sind irgendwie besser als ich, das finde ich nicht okay.

Zugegeben, Neid ist noch eines der harmlosen unserer inneren Negativ-Programme. Das Prinzip ist jedoch das gleiche: in der Meditation tiefer zu schauen, um die wahren Trigger und Treiber in uns herauszufinden. Denn wenn diese offen liegen, sind sie bei weitem besser zu händeln.

Ja, damit ist es viel leichter, ein total entspannter Neidhammel zu werden. Und bestimmt kommt dann, Dank dieser meditativen Erfahrung, sogar irgendwann, irgendjemand zu mir zum Aufräumen ...

Gassho
Paul



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